Willkommen beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung!


🐑 Spendenaufruf: Filmprojekt „Die Leistung der Schafe“ 🐑

 

Schafe leisten jeden Tag einen wertvollen Beitrag fĂŒr unsere Gesellschaft. Sie pflegen Wiesen, Deiche und Heidelandschaften, fördern die Artenvielfalt und erhalten unsere Kulturlandschaften. Gleichzeitig liefern sie regionale Lebensmittel und nachhaltige Naturprodukte.

 

Mit einem professionellen Film möchte der Förderverein der Deutschen Schafhaltung zeigen, welche unverzichtbaren Leistungen Schafe und ihre Hirten fĂŒr Natur, Klima und lĂ€ndliche RĂ€ume erbringen.

 

Ihre Spende hilft uns:
‱ die Dreharbeiten zu finanzieren
‱ die Leistungen der Schafe sichtbar zu machen
‱ Wissen und WertschĂ€tzung fĂŒr die SchĂ€ferei zu fördern

 

Jeder Beitrag zÀhlt!

Spendenkonto:
Förderverein der Deutschen Schafhaltung
Volksbank Winsener Marsch
IBAN: DE48 2006 9965 0001 1150 00

 

Oder spenden Sie direkt per PayPal:
https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=9FYDANKVTS938

 

Verwendungszweck: Filmprojekt Schafhaltung

Bitte unterstĂŒtzen Sie unser Projekt und teilen Sie diesen Aufruf mit Freunden, Bekannten und Interessierten.

 

Herzlichen Dank fĂŒr Ihre UnterstĂŒtzung!

🐑 Schafe leisten mehr, als viele wissen. Helfen Sie uns, ihre Geschichte zu erzĂ€hlen. 🐑


đŸș Wölfe ohne Grenzen – RealitĂ€t statt Romantik


Der Dokumentarfilm Wölfe ohne Grenzen zeigt die RĂŒckkehr des Wolfs nach Deutschland in starken Bildern – und legt zugleich offen, was die öffentliche Debatte oft verdrĂ€ngt: gerissene Nutztiere, wachsende ExistenzĂ€ngste und eine Weidetierhaltung, die zwischen Schutzauflagen und politischer UntĂ€tigkeit zerrieben wird.

 

Der Förderverein der deutschen Schafhaltung fordert endlich eine ehrliche Wolfsdebatte, die den Schutz der Weidetiere und ihrer Halter nicht lĂ€nger ausklammert. Weidetierhaltung braucht Perspektiven – jetzt.



Flutopfer und WasserschÀden                                             Antrag des Fördervereins auf Hochwasserhilfen


Download
Antrag des Fördervereins auf Hochwasserhilfen
NatĂŒrlich kann jeder - auch Nichtmitglieder des Fördervereins oder der LandesschafzuchtverbĂ€nde - einen Antrag stellen.
FDS_Antrag Hochwasser.pdf
Adobe Acrobat Dokument 122.4 KB

Hier finden Sie, Filme, Banner, T-Shirts oder Aufkleber.



Bitte den Button anklicken und Sie kommen zum Shop.



 Aktuelle Probleme  der Schafhaltung

 

Die Schaf- und Ziegenhaltung erfĂŒllt eine entscheidende Umweltfunktion, die auch die Landschaftspflege in weniger fruchtbaren Gebieten und die Erhaltung empfindlicher Ökosysteme umfasst. Mit EinfĂŒhrung einer neuen Umweltregelung zur Aufrechterhaltung der Schafhaltung, die mit GewĂ€hrung einer finanziellen UnterstĂŒtzung je Mutterschaf verbunden ist, könnte ein RĂŒckgang der Produktion eingedĂ€mmt werden. Gleichzeitig sind Verbesserungen in den Bereichen Produktionsverfahren und ProduktqualitĂ€t anzustreben.

 

Die derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen eine wettbewerbsfĂ€hige Schafhaltung nicht zu. Auch viele Jahre nach dem Hirtenzug von Berlin bis nach Trier haben sich die Rahmenbedingung fĂŒr die Schafhaltung nicht verbessert.

 


Schafe nur Wolle, Milch und Fleisch?


Schafe sind schon seit ca. 10000 Jahren domestiziert. Stand am Anfang das Fleisch im Vordergrund, um unabhÀngiger von der Jagd zu sein, kam spÀter die Woll- und Milchgewinnung dazu. Schafe auf der Weide wirken auf die meisten Menschen sehr beruhigend.

Es gibt die Unterschiedlichen Erzeugnisse vom Schaf Wollwachs Adeps Lanae, Cera Lanae

Im englischen und französischen Sprachraum und in Deutschland in der Umgangssprache auch als

 

Lanolin, Lanoline, Lanolinum bezeichnet.

Als rohes Wollwachs bezeichnet man das Sekret aus den TalgdĂŒsen von Schafen, welches schĂŒtzend die Wollfasern ĂŒberzieht.

 

Hinweise ĂŒber die Verwendung von rohen Wollwachs reichen bis in die griechische-römische Antike zurĂŒck. Pedanios Dioskurides MilitĂ€rarzt unter Kaiser Claudius und Nero, hat die Verwendung von Wollwachs in seiner Materia Medica beschrieben.

 

Wollwachs wird bei der WĂ€sche von Schafwolle gewonnen. AbhĂ€ngig von der Schafrasse enthĂ€lt ungewaschene Rohwolle 8% bis 16% rohes Wollwachs. Dieses wird anschließend gereinigt und weiterverarbeitet fĂŒr Wollwachs zur Unterschiedlichen Anwendungen.

 

Im Mittelalter wurde damit Eisen vor dem Verrosten geschĂŒtzt

 

-        Werkzeug, RitterrĂŒstungen, Schwerter usw.

-        Medizinische Salbe

 

Heutige Verwendung fĂŒr Wollwachs 

 

Medizinische Anwendung 

 

-        Anwendung als Bestandteile bei Salben und ZÀpfchen

-        Vitamin D3 wird u.a. durch UV-Licht – Bestrahlung von Wollwachs gewonnen

-        Bestandteil bei alkoholischen Lösungen zur HÀndedesinfektion

-        Bestandteil bei wÀrmenden Schmerzpflaster

-        Bestandteile von Kosmetika: Cremes, Lippenstift, Kajal, etc.

 

Sonstige Anwendung

-        Verhindert Kontakt- Korrosion von Alu und Edelstahl

-        Rostschutz auf Wollwachsbasis in der Seefahrt

-        Bestandteil von Kriechölen zum lösen von verrosten Schrauben aber auch zum schmieren von Beweglichen Teilen auf Booten

-        Als EntschĂ€umer (patentiert) fĂŒr wĂ€ssrige Emulsionen insbesondere Bohr- Schneid- Schleifemulsionen

-        Wollwachs als Weichmacher bei Dentalwachsen

-        Bestandteil bei ImprĂ€gnier Sprays fĂŒr Velours, Nubuk und Wildlederschuhe

-        Bestandteil bei Lederfett fĂŒr stark beanspruchtes Leder: Wanderschuhe, Arbeitsschuhe usw.

-        Bestandteil von Wollwaschmitteln

-        In SprĂŒhemulsionen gegen Wildverbiss

Lanolin

 

Wollwachs wird oft als Lanolin bezeichnet. Lanae = Wolle; Oleum = Öl.

Lanolin ist aber eine Mischung aus 15T dickflĂŒssigen Paraffin, 20T Wasser und 65T Wollwachs.

In der Schweiz und Österreich hat Lanolin eine etwas andere Zusammensetzung.

Lanolin wird in der Medizin als Salbengrundlage fĂŒr Haut- und Nasensalben verwendet.

In der Kosmetik auch in Handcremes.

 

Wolle

 

Das in der Wolle befindliche Keratin wird von einem Hersteller (patentiertes Verfahren) in dessen Fußpflege Creme verwendet.

 

-        Kleidung, Strickwaren, feines Wolltuch (Cashmere wolle – z.B. Brioni- AnzĂŒge)

-        Bettdecken

-        Matratzen

-        Teppiche

-        Filz fĂŒr Kleidung, Teppiche, Deko-Artikel, Handy-HĂŒllen etc.

-        DÀmmerung

-        DĂŒnger

-        traditionell verwendeter wirksamer Schutz gegen Wildverbiss in Österreich

 

Schafmilch

-        KÀse

-        Milch

-        Joghurt

-        Eis

-        Seife

-        Badezusatz

Schafleder

-        Schuhe

-        Kleidung

-        Handtaschen

Schafdarm (die zartesten und teuersten)

 

-        WurstdĂ€rme fĂŒr z.B. Frankfurter, Wiener, NĂŒrnberger usw.

-        Saiten fĂŒr Zupf- und Streichinstrumente, Tennis und Badminton – SchlĂ€ger

-        FrĂŒher als Nahtmaterial bei Operationen (wurde von Körper resorbiert)

-        Bogensehnen

Schafhorn

-        Mesergriffe

-        HaarkÀmme

-        Schmuck

-        Knöpfe

 

HornspĂ€ne und Hornmehl als DĂŒnger

 

Diese Liste ist nur ein kleiner Auszug ĂŒber die Verwendung von Produkten bei denen Schafmilch, Wolle oder Leder usw. eine Rolle spielen.

 

Naturschutz und Schafe

 

Schafe haben ein breites Futterspektrum als z.B. Rinder auch ist ihr Trittverhalten ein anders, wodurch die Grasnarbe geschont und verdichtet wird.

 

Bei der Dammpflege zum KĂŒstenschutz und auch z.B. an der Elbe sie sin unverzichtbar. Schafbeweidung hĂ€lt auch die Landschaften offen, durch Gehölzverbiss z.B. die LĂŒneburger Heide. Dort ist u.a. die Heidschnucke heimisch.

Das Moorschaf erhĂ€lt die Moore in ihrem ursprĂŒnglichen Zustand.

Auch werden alte verwilderte und verbuschtes Heiden durch Beweidung mit Schafen und Ziegen wieder in ihren Ursprung versetzt.

Durch den Erhalt der Grasnarbe wird der Boden vor Erosion geschĂŒtzt wie z.B. in der Rhön.

 

Dort fĂŒhlt sich das Rhönschaf wohl.

Bergschafe können auch in sehr steilen Lagen immer noch Futter finden.

So hat jede Region ihre eigenen angepassten Schafe.

 

Alle hier AufzuzĂ€hlen sprengt den Rahmen. Schnucken, Rhön- und Bergschafe findet man wie die anderen Schafrassen auch, ĂŒber ganz Deutschland verteilt!


Hessischer MinisterprĂ€sident Volker Bouffier ĂŒbernimmt eine Lamm-Patenschaft

 

 

Volker Bouffier ist bekannt fĂŒr sein Engagement in zahlreichen EhrenĂ€mtern. Nun greift er der Weidetierhaltung symbolisch unter die Arme – und ĂŒbernimmt beim Förderverein der Deutschen Schafhaltung eine Lamm-Patenschaft. 

 

„Dass wir mit Volker Bouffier eine Persönlichkeit mit höchstem gesellschaftlichen Renommee fĂŒr eine Fördermitgliedschaft gewinnen konnten, freut uns sehr“, erklĂ€rt Wendelin SchmĂŒcker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. „In der Vergangenheit haben wir Herrn Bouffier als einen Politiker und Freund kennengelernt, der stets ein offenes Ohr hatte fĂŒr die Belange der wirtschaftlich bedrĂ€ngten und teils in Not geratenen SchĂ€fer.“

 

„Ich ĂŒbernehme sehr gerne die Lammpatenschaft. Damit bringe ich meine Verbundenheit mit den hessischen SchĂ€ferinnen und SchĂ€fern zum Ausdruck. Diese MĂ€nner und Frauen sind Tag und Nacht bei jedem Wetter fĂŒr ihre Tiere da, sie tragen mit ihrer Arbeit entscheidend zum Landschaftsschutz bei. DarĂŒber hinaus versorgen sie die Bevölkerung mit erstklassigen Produkten wie Wolle und Fleisch. DafĂŒr gebĂŒhrt ihnen Dank und Anerkennung. Die Weidetierhaltung kommt allen zugute“, sagte MinisterprĂ€sident Volker Bouffier.

 

Wölfe und EU-FlÀchenprÀmie gefÀhrden die SchÀferbetriebe!

 

Den offiziellen Patenschafts-Termin werden Vertreter der Weidetierhaltung daher auch fĂŒr das GesprĂ€ch nutzen und Änderungen auf nationaler und EU-Ebene anmahnen. Neben der Ausbreitung der Wölfe, der die Schafherden bedroht, ist es insbesondere die EU-Agrarförderung die den SchĂ€fern Probleme bereitet. Denn seit der Umstellung von der Mutterschaf- auf die FlĂ€chenprĂ€mie im Jahr 2004 ist ein Großteil der GrundunterstĂŒtzung fĂŒr die SchĂ€fer weggebrochen.

 

Wendelin SchmĂŒcker: „Die FlĂ€chenprĂ€mie eröffnet die Möglichkeit, allein durch den Besitz von landwirtschaftlichen FlĂ€chen enorme Summen aus den Fördertöpfen der EU zu erhalten. Damit ist ein unerbittlicher Konkurrenzkampf um GrĂŒnflĂ€chen einstanden, bei dem kleinere Betriebe und WanderschĂ€fer naturgemĂ€ĂŸ das Nachsehen haben. Die Politik ist aufgerufen, schnellstmöglich zu handeln, wenn die Weidewirtschaft mittelfristig ĂŒberleben soll.“

 


16. November 2016


1. Lammpatenschaft des Fördervereins von MinisterprÀsident Stephan Weil



AnlĂ€sslich der Euro Tier 2016 ĂŒberreichte der Vorsitzende des Fördervereins der deutschen Schafhaltung e.V. Wendelin SchmĂŒcker dem MinisterprĂ€sidenten des Landes Niedersachsen Herrn Stephan Weil die 1. Lammpatenschaft des Fördervereins der deutschen Schafhaltung. Das Lamm wurde auf den Namen "Steffi" getauft.

Zuvor hatte der Vorsitzende des Landesverbandes Weser Ems Heiko Schmidt stellvertretend fĂŒr alle SchafzuchtverbĂ€nde Niedersachsens einige Sorgen und Anliegen der SchafzĂŒchter und -halter MinisterprĂ€sident Weil vorgetragen. Er wurde begleitet von Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Gemeinsam mit Wendelin SchmĂŒcker wurden bei einem kleinen Imbiss die Nöte der Schafhalter besprochen.

MinisterprĂ€sident Stephan Weil wies auf die große Bedeutung der Schafhaltung in Niedersachsen hin. Er sagte zu, die Anliegen der Schafhalter ernst zu nehmen und in Abstimmung mit den Interessenvertretern bestmögliche Lösungen zu finden.